Neues Zentrum für angeborene Immundefekte eröffnet

29. Jan 2014

Die Medizinischen Universität in Wien hat am 24. und 25. Januar ein neues Jeffrey Modell Foundation (JMF) Zentrum zur Erforschung, Diagnostik und Therapie angeborener Immundefekte offiziell eröffnet. „Wir sind stolz darauf, dass die Universität Wien ausgewählt wurde Teil des auf angeborene Immundefekte spezialisierten Netzwerks der JMF zu werden. Unser Ziel ist es die Aufmerksamkeit für diese gar nicht so seltene Erkrankung sowohl bei Patienten als auch bei der Ärzteschaft deutlich zu erhöhen.

Jeffrey Modell FoundationAn der Medizinischen Universität in Wien ist am 24. und 25. Januar ein neues Jeffrey Modell Foundation (JMF) Zentrum zur Erforschung, Diagnostik und Therapie angeborener Immundefekte offiziell eröffnet worden. „Wir sind stolz darauf, dass die Universität Wien ausgewählt wurde Teil des auf angeborene Immundefekte spezialisierten Netzwerks der JMF zu werden. Unser Ziel ist es die Aufmerksamkeit für diese gar nicht so seltene Erkrankung sowohl bei Patienten als auch bei der Ärzteschaft deutlich zu erhöhen.“ sagte Prof. Elisabeth Förster-Waldl, Leiterin des neuen Zentrums auf dem Eröffnungssymposium an der Medizinischen Universität in Wien. Hier stellten international renommierte Experten vor einem gut besuchten Auditorium neuste Erkenntnisse zur Diagnostik und Therapie von Immundefekten vor.

Das JMF Zentrum in Wien ist das einzige seiner Art in Österreich. Die JMF vernetzt weltweit mehr als 100 auf Immundefekte spezialisierte Zentren mit dem Ziel, die Diagnostik und Therapie dieser Erkrankungen nachhaltig zu verbessern. Allein in Österreich leiden über 2.000 Menschen an einem angeborenen Immundefekt. Nur bei einem Bruchteil dieser Patienten ist er bislang diagnostiziert.

Das Immundefektzentrum in Wien beschäftigt sich schon seit vielen Jahren intensiv mit dieser Thematik. Eine spezialisierte Diagnostik, viel Erfahrung in der Therapie sowie vielfältige Forschungsprojekte und Kooperationen auf diesem Gebiet zeichnen das Zentrum aus. Durch eine enge und interdisziplinäre Vernetzung der Medizinischen Universität in Wien, dem AKH sowie dem St. Anna Kinderspital finden Kinder und Erwachsene Patienten jetzt eine kompetente Anlaufstelle. Die österreichische Selbsthilfegruppe für angeborene Immundefekte (www.oespid.at) wird ebenfalls eng mit dem JMF-Zentrum zusammenarbeiten.

Octapharma stellt die Finanzierung dieses JMF-Zentrums für die kommenden drei Jahre sicher und schafft somit eine wichtige Voraussetzung, um die Diagnose und Therapie angeborener Immundefekte in Österreich weiter zu verbessern.

Weitere Informationen unter www.jmf-vienna.at

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