Jahreskongress der Arbeitsgemeinschaft der pädiatrischen Immunologie (API)

01. Mai 2015

In der API haben sich Ärzte und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengeschlossen, die sich mit der Erkennung, Erforschung und Behandlung von Erkrankungen des Immunsystems bei Kindern und Jugendlichen beschäftigen. In diesem Jahr fand die 33. Jahrestagung der API vom 23. bis 25. April in Freiburg statt und wurde gemeinsam mit der 23. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) durchgeführt.

API ImmunologieIn der API haben sich Ärzte und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengeschlossen, die sich mit der Erkennung, Erforschung und Behandlung von Erkrankungen des Immunsystems bei Kindern und Jugendlichen beschäftigen. In diesem Jahr fand die 33. Jahrestagung der API vom 23. bis 25. April in Freiburg statt und wurde gemeinsam mit der 23. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) durchgeführt. Auch diese Jahrestagung wurde von vielen interessanten Vorträgen und Diskussionen geprägt.

Ein Themenschwerpunkt war die Vorstellung aktueller Ergebnisse zur Erforschung der den Immundefekten zugrundeliegenden Mechanismen. Da hier häufig Gendefekte verantwortlich sind, steht die Identifizierung der defekten Gene und die Auswirkungen auf das Immunsystem im Mittelpunkt. Das Wissen um die Ursache hilft in vielen Fällen, eine wirksame Therapie für die Erkrankung zu finden.

Ein weiteres Thema war die Therapie von primären Immundefekten mit Antikörpermangel. Hier wurde herausgestellt, dass die Therapie mit Immunglobulinen individuell erfolgen soll. Dies bedeutet eine individuelle Anpassung der Art der Gabe (intravenös oder subkutan) sowie der Dosis und Frequenz an die Bedürfnisse des Patienten. Das Ziel der Therapie ist der Schutz vor Infekten, der Immunglobulinspiegel ist hier nur ein Richtwert, der die Dosierung erleichtern soll. Dieses Ziel der Infektfreiheit kann auch zu Dosierungen führen, die oberhalb der in den Leitlinien empfohlenen Richtwerte liegen können.